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„Ende gut fast alles gut“

Bereits zu Beginn reisten einige deutsche Kollegen an um sich noch ein wenig an das Revier zu gewöhnen oder sogar zu trainieren.

Naja, aber zunächst der Reihe nach! Am Mittwochnachmittag rief mich die (neue) Vermesserin noch ganz aufgeregt an, Sie hat extra um den Ablauf möglichst flüssig zu gestalten einen Doodle Kalender erstellt in den wir uns eintragen sollten und dann natürlich auch pünktlich da sein. Das ist für die Piraten wohl etwas zu fortschrittlich, wo für manche das online Melden schon zum Problem wird, aber ich versuchte sie zu beruhigen, dass wohl die meisten Boote im Laufe des Donnerstag erscheinen werden und das war dann auch so. Gerade mal ein Boot musste am Freitag früh noch vermessen werden, dabei wäre doch noch sooo viel Zeit gewesen bis zur ersten Wettfahrt, aber das wussten wir ja da noch nicht. Alle Boote haben die Vermessung passiert, und bis auf ein paar Unstimmigkeiten mit irgendwelchen Normen war auch alles geklärt --- bis auf --- eine etwas betagte „Schwimmweste“ die beim durchgeführten Praxisversuch ihr Eigengewicht nicht tragen konnte, sprich, in den See geschmissen und weg war sie.

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Aber dann begann das eigentliche Programm in Form der Begrüßung und Eröffnung, gefolgt von kurzem Warten und anschließendem Setzen der „Sportsocke“ (Startverschiebung). Am Abend dann Bayrische Jause und Tagesausklang. Am Samstagfrüh trieb mir der Blick auf den See wieder die Sorgenfalten auf die Stirn, es wird doch nicht schon wieder, nein, oder doch?! Sportsocke bis zum Abwinken – um 1700 und anschließend Stegbier und Segleressen und anschließend Martin´s Musikecke bis ca. Mitternacht! Sag mal hat wer geschaut, wann morgen Start sein soll, is eh wieder ka Wind… ah ja, 0730 Start, kurzes Rückrechnen und es war klar, dass das eine eher kurze Nacht werden wird. Ich schaue also so gegen 0600 auf den See hinaus und denke mir, das sieht aus wie die letzten Tage und überlege kurz ob ich mich ärgern oder freuen soll – keine ÖSTM, weiterschlafen, oder wird’s doch… kurzum 0730 erster Starthup und fast alle waren da, andere noch auf der Anreise.

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Namen werden hier vornehm verschwiegen! Und was keiner zu hoffen wagte, 4 nicht ganz einfach zu segelnde Wettfahrten in Morgensüdwind und damit die Meisterschaft im Kasten. Der Letzte überquerte noch die Ziellinie und aus war´s mit der Herrlichkeit! Der Weg in de Hafen gestaltete sich etwas mühsam, aber das nimmt man gerne in Kauf nach so einem Morgen.

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Internationaler Meister wurde Peter Anders/Peter Bark, Österreichischer Staatsmeister wurden souverän AUT 5 Reiter/ Reiter Silber AUT 8 Pintarich/ Pintarich und Bronze AUT 7 Lehner/Lehner.

Wir bedankten uns im Rahmen der Siegerehrung mit einem Ständchen bei unserem visionären Wettfahrtleiter, der am Vortag Geburtstag hatte und alle fuhren zufrieden nach Hause.

Alexander

Kategorie: Regattaberichte
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